Sie entscheiden, wie Sie arbeiten
Wann Sie Termine machen, wie viele, mit wem. Niemand teilt Ihnen den Tag ein, und niemand fragt, warum Sie am Dienstag um drei nicht am Schreibtisch saßen.
Gute Frage
Sie haben nach einer Stelle gesucht und stattdessen diese Seite bekommen. Das ist keine Absage, sondern eine Erklärung. Denn die Entscheidung gegen Anstellungen haben wir nicht getroffen, weil wir sparen wollen, sondern weil dieser Beruf mit einem Gehalt nicht funktioniert, wie er funktionieren sollte.
Der eigentliche Grund
Wer angestellt vermittelt, hat Ziele. Nicht, weil sein Arbeitgeber böse wäre, sondern weil ein Unternehmen, das ein Gehalt zahlt, wissen muss, was dafür hereinkommt. Und sobald es Ziele gibt, sitzt im Beratungsgespräch ein Dritter mit am Tisch, der nie eingeladen wurde.
Genau das wollen wir nicht. Wer bei uns berät, entscheidet allein, was er einem Kunden empfiehlt und was nicht, auch dann, wenn die ehrliche Empfehlung lautet: „Lassen Sie alles, wie es ist.“ Das kann nur jemand sagen, dessen Monatsende nicht davon abhängt.
Selbstständigkeit ist bei uns also kein Kostenmodell. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass stimmt, was einen Makler ausmacht: Er handelt im Auftrag des Kunden und ist an keine Versicherungsgesellschaft gebunden. Ein Angestellter mit Zielvorgabe könnte das nicht halten.
Was das für Sie heißt
Wann Sie Termine machen, wie viele, mit wem. Niemand teilt Ihnen den Tag ein, und niemand fragt, warum Sie am Dienstag um drei nicht am Schreibtisch saßen.
Ein Kundenbestand ist Vermögen. Bei einer Anstellung bleibt er beim Arbeitgeber, bei uns bleibt er bei Ihnen. Auch dann, wenn Sie irgendwann Ihren eigenen Weg gehen.
Ein Gehalt hat eine Zahl. Was Sie selbstständig erreichen, hängt an dem, was Sie tun. Das ist in beide Richtungen ehrlich, und deshalb sagen wir auch, dass die ersten Monate Aufbau sind.
Selbstständig heißt nicht auf sich gestellt. Ausbildung in unserer Akademie, jemand am Telefon, wenn ein Fall schwierig wird, gemeinsame Termine, solange Sie das wollen. Das Risiko tragen Sie, die Einarbeitung nicht.
Ehrlich bleiben
Dann ist das völlig in Ordnung, und es spricht nichts gegen Sie. Ein festes Gehalt am Monatsende ist ein guter Grund. Wer eine Familie ernährt, ein Haus abbezahlt oder einfach abends abschalten will, trifft mit einer Anstellung eine vernünftige Entscheidung.
In der Versicherungsbranche gibt es diese Stellen: bei Versicherern im Innendienst, in Ausschließlichkeitsagenturen, bei größeren Maklerhäusern im Backoffice. Die Arbeit dort ist interessant und der Weg hinein oft kürzer als bei uns.
Wir sind nur nicht der richtige Ort dafür. Und es schien uns fairer, Ihnen das nach einem Klick zu sagen als nach einem Bewerbungsgespräch.
Was jetzt oft gefragt wird
Ja. Die Akademie lässt sich neben dem Job machen; nebenberuflich sind Sie in rund zwölf Monaten bereit für die Prüfung, hauptberuflich in fünf bis sechs. Ob Ihr Arbeitsvertrag eine Nebentätigkeit erlaubt, schauen wir uns gemeinsam an. Wichtig ist uns nur, dass am Ende die Selbstständigkeit steht und nicht ein Nebenverdienst auf Dauer.
Nein. Wann Sie den Schritt machen, entscheiden Sie. Und wir raten niemandem, ohne Rücklage zu kündigen. Genau das besprechen wir im ersten Gespräch, offen und mit Zahlen.
Dann haben Sie eine IHK-Prüfung in der Tasche, die niemand mehr wegnimmt, und ein Jahr Erfahrung im Umgang mit Menschen und Verträgen. Das ist mehr, als die meisten aus einem gescheiterten Versuch mitnehmen.
Dann reden wir. Ein Gespräch, keine Verpflichtung. Und wenn Sie am Ende sagen, dass es doch nichts für Sie ist, haben wir beide etwas gelernt.