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Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung endet am Werkstor.

Etwa drei Viertel aller Unfälle passieren in der Freizeit. Dort greift die gesetzliche Absicherung nicht.

  • Unabhängig, an keine Gesellschaft gebunden
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf am selben Werktag

Schritt 1 von 3

Für wen soll der Schutz gelten?

Worum es geht

Warum die Unfallversicherung zählt

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt Arbeits- und Wegeunfälle. Was zu Hause, beim Sport oder im Urlaub passiert, fällt heraus — und das ist der weitaus größere Teil.

Die private Unfallversicherung zahlt bei dauerhafter Beeinträchtigung eine einmalige Summe. Wie hoch sie ausfällt, bestimmt die Gliedertaxe: Sie legt fest, welcher Invaliditätsgrad einem Körperteil zugeordnet wird. Ein Daumen ist dort mehr wert als ein großer Zeh, und zwischen den Versicherern unterscheiden sich diese Werte erheblich.

Ein Fall aus der Praxis

Sturz von der Leiter

Beim Anbringen einer Dachrinne rutscht die Leiter weg. Die Schulter bleibt dauerhaft eingeschränkt, der Arm lässt sich nicht mehr über Kopf heben. Nach der Gliedertaxe bedeutet das je nach Vertrag zwischen 40 und 70 Prozent Armwert — bei gleicher Verletzung und gleicher Versicherungssumme ein Unterschied von mehreren zehntausend Euro.

Worauf wir achten

Die Punkte, die den Unterschied machen

Gliedertaxe

Der eigentliche Leistungsvergleich. Verbesserte Taxen zahlen für dieselbe Verletzung deutlich mehr.

Progression

Bei schweren Schäden vervielfacht sie die Leistung. 350 Prozent sind üblich und sinnvoll — dort, wo es wirklich weh tut.

Unfallbegriff

Gute Tarife schließen Eigenbewegungen, Infektionen und Vergiftungen ein. Sonst ist der gerissene Meniskus beim Abbremsen kein Unfall.

Mitwirkungsanteil

Wirken Vorerkrankungen am Schaden mit, kürzt der Versicherer. Tarife mit hoher Mitwirkungsgrenze kürzen später — für ältere Versicherte wichtig.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Ersetzt sie die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nein. Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind Krankheiten, nicht Unfälle. Die Unfallversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz — sie deckt nur einen kleinen Ausschnitt des Risikos.

Wie hoch sollte die Summe sein?

Als Orientierung das Vier- bis Sechsfache des Bruttojahreseinkommens bei 100 Prozent Invalidität, in Verbindung mit einer Progression. Bei Kindern geht es weniger um Einkommen als um lebenslange Anpassungskosten.

Lohnt sie sich für Kinder?

Ja, denn Kinder sind nur in Kita und Schule gesetzlich geschützt. Zu Hause und in der Freizeit besteht keine Absicherung, und bei bleibenden Schäden geht es um Jahrzehnte.

Lieber sprechen?

Rufen Sie durch — oder sagen Sie uns, wann es Ihnen passt.